Einen Monat spaeter ein Bericht ueber das Schildkroetenfestival

Das Schildkroetenfestival in Matapalo findet dort jedes Jahr mit der Absicht statt, den Besuchern den Schutz und die Importanz der Meeresschildkoeten in Costa Rica naeherzubringen und ein tieferes Umweltbewusstsein hervorzurufen.

Das Festival selbst fand ueber drei Tage des ersten Novemberwochenendes statt und beinhaltete Aktivitaeten wie Informationsveranstaltungen fuer Gross und Klein ueber Meeresschildkroeten, Befreiung von Babyschildkroeten aber auch Sportaktivitaeten, wie Surfwettbewerb oder Musik und Tanz.

Die Aufbauarbeiten begannen am Donnerstag. Wir begannen damit einen Abschnitt 20 Meter vom Strand entfernt als Festivalgelaende vorzubereiten. Nachdem wir das Gelaende gesaeubert und gekehrt haben, wurden die Zelte und Kueche aufgebaut. Waehrenddessen hat uns das Meer dann noch mit dem Anblick zwei, fuer 20 Minuten aus dem Wasser springenden Wale zu beglueckt. Im Laufe des Tages kamen dann noch viele nationale Freiwillige und Mitarbeiter von ASVO dazu, um uns beim Festival zu helfen.

Am Freitag so gegen Mittag be

Befreite Schildkrötenbabies
Befreite Schildkrötenbabies

61421_530461613649064_703130836_n 308872_530460706982488_723015047_n 430709_530461686982390_1649353224_n 481761_530460346982524_1341177367_n 599179_530458733649352_1269710173_n 3761_530458496982709_1314230961_ngann dann das Festival mit Aktivitäten fuer Kinder, welches andere Freiwillige uebernahmen und einem geplanten Boxkampf, welcher aber ohne weiteres Ausfiel, da es keinen Boxring gab. Ich habe eigendlich hauptsächlich in der Kueche, beim Auf- und Abbau und der Organisation geholfen. Fuer Abends hatten wir eine “Banda” (was hier das Wort fuer Jugendgruppen mit karnevalszugmusikmaessigen Instumenten ist) organisiert. Es hat zwar geregnet aber die Band war trotzdem sehr gut und hat eine rythmische Showglanzleistung dargestellt. Nachts musste ich dann mit einer Bankgruppe, die gerade da war auf Patrouille gehen. Am naechsten Morgen um 5 haben Roberto, der Meeresbiologe dann eine Schildkrötenbefreiung fuer die Besucher gemacht.

Am Samstag gab es dann schon deutlich mehr Besucher. Den ganzen Tag ueber gab es weiterhin Präsentationen und Spiele fuer Klein und Gross. Ausserdem haben wir auf dem Beachvolleyballfeld gespielt und es gab einen Wettbewerb fuer Sandskulpturen, an welchem jeder Teilnehmen konnte. Die Teilnehmer, teils kleine Kinder, teils ein paar Erwachsene die einfach nur die 10.000 Colones Preisgeld gewinnen wollten, haben alle sehr schöne, meist Schildkrötenskulpturen gemacht.

In der Kueche gab es sehr viel zu tun. Es war sehr interessant, bei der Zubereitung zu helfen um einen Einblick in die Präperation vieler verschiedener Gerichte dabei zu sein. Fast noch interessanter war die Kueche, da diese nur fuer das Wochenende errichtet wurde und nicht, wie in Deutschland vielleicht ueblich von einem Cateringunternehmen ausgeliehen wurde, bestand sie aus zusammengezimmertem Holz, auf welchem auf einer Sandschicht ein Kochfeuer gemacht wurde. Dort wurden riesige Töpfe mit kochendem Yucca und Reis aufgestellt. Nebenan auf einem weiteren Feuer roch es bereits nach gegrilltem Fleisch. Chicharrones, welches frittierte Schweinefettstuecke mit Haut sind, zu schneiden war allerdings im Gegensatz zum Fertigen gericht nicht besonders lecker. Abends stand ich dann hinter der Bar und musste zusehen, wie die Gaeste das eiskalte Bier trunken während ich durstig in der heissen Kueche stand. Da es abends wieder regnete war die Party wieder so gegen 10 vorbei.

Sonntag morgens hatte ich dann von 4:30 Dienst in der Brutstätte um die Befreiung um 5:00 fuer die Touristen vorzubereiten. Sonntag war der bestbesuchte Tag. Bei der Schildkrötenbefreiung am Nachmittag hatten wir Probleme die Besucher zurueckzuhalten, um nicht die Schildkötenbabies zu zerquetschen. Obwohl wir einen Strandabschnitt mit Seil abgesperrt hatten , versuchten alle Fotos zu machen und die Babies von der Nähe zu betrachten und irgendwann standen alle im Wasser wo die Schildkröten zwischen den Beinen und Fuessen durchschwimmen mussten. Später tagsueber gab es dann weitere Aktivitäten und ich habe dann bei der Bewertung des Surfwettbewerbs geholfen. Daraufhin hat mich der Organisator des Surfwettbewerbs gefragt ob ich ihm auch in Zukunft bei anderen Surfwettbewerben etwas helfen möchte. Abends wurde dann getanzt und getrunken und ich hatte später Brutstättendienst. Und alles war schon wieder vorbei.

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One Comment

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  1. Lieber Rob,
    schön von Deinen Erlebnissen zu lesen. Auch wenn es nicht immer direkt mit den Schildkröten zu tun hat, so hast Du doch sehr vielseitige Erlebnisse und sicher viel Spass an der Zeit. Ich freue mich schon sehr darauf, bald auch selbst zu sehen, in welchem Umfeld Du dieses Jahr verlebst! Machs gut und genieße diese Zeit weiterhin in vollen Zügen!!!
    Liebe Grüße,
    Michael

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